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Das kleine Dorf Guatiza liegt etwas abseits vom Atlantik und ist vom Tourismus praktisch nicht berührt. Nördlich von Guatiza beginnen die Kakteenfelder, auf denen die Cochenillen-Schildläuse gezüchtet werden. (Näheres dazu finden Sie in der Beschreibung des Ortes „Mala".) In Guatiza gibt es einen kleinen, gut sortierten Supermarkt und zwei Bars, in denen hauptsächlich Einheimische verkehren.
Am nördlichen Ortsrand von Guatiza liegt der „Jardin de Cactus" (Kaktusgarten). Man kann ihn eigentlich nicht übersehen, denn am Eingang befindet sich eine riesige Metall-Skulptur von César Manrique. Von Weitem wirkt sie wie ein echter Kaktus. Auch der eigentliche Jardin de Cactus wurde von Manrique entworfen und gestaltet. Er befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch und ist terrassenartig angelegt. Seine künstlerische Gartenarchitektur ist ein Genuss für sich. Für botanisch interessierte Besucher ist der Jardin de Cactus eine wahre Fundgrube. Auf insgesamt 5000 qm wurden hier 1400 unterschiedliche Kakteenarten gepflanzt.
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Sehenswert: