| César Manrique - ein Künstler prägt die Insel |
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Dieser heimische Künstler prägt die Insel wie kein anderer. Überall sonst würde es stören, wenn Naturdenkmäler wie zum Beispiel die Jameos del Agua von einem Künstler erhöht und als touristische Attraktion ausgebaut werden. Aber hier auf Lanzarote passt es einfach. Manrique hat es geschafft, seine Architektur der Landschaft anzugleichen und sie mit stilvollen Kunstgriffen noch ein bisschen mehr zu verzaubern. So gibt es viele interessante und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten, in der sich Natur, Architektur und Kunst harmonisch verbinden.
César Manrique kam 1992 bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben. Es gibt Gerüchte, die „Baumafia“ hätte dabei ihre Hand im Spiel gehabt, denn Manrique war nicht nur ein international renommierter Künstler. Als gebürtiger Lanzaroteño setzte er sich aktiv für die die landschaftliche und kulturelle Identität seiner Heimatinsel ein. Er erreichte unter anderem, dass auf Lanzarote der Massentourismus in Grenzen gehalten wird und strenge Baubeschränkungen eine Zersiedelung der Insel verhindern. Während auf Teneriffa oder Gran Canaria etliche Hochhäuser die Landschaft ruinieren, gibt es auf Lanzarote nur einen einzigen „Wolkenkratzer“, das Gran Hotel in Arrecife. Dieses Gebäude stand nach einem Großbrand 10 Jahre leer und wurde 2004 wieder eröffnet. |
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