Die heilsame, kreative und aktive Seite der Insel Lanzarote
Vorwort: Vulkanische Landschaft mit tausend Gesichtern
Lanzarote - Naturwunder

Lanzarote ist wie alle kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Aufgrund der geringen Niederschläge ist sie nach Fuerteventura die zweittrockenste Insel mit relativ kargem Pflanzenwuchs.

 

Der Norden wird von den Passatwolken mit etwas mehr Regen und Tau verwöhnt. Seine Vegetation ist etwas üppiger – in den Wintermonaten können hier die Gräser und Wiesenblumen sogar kniehoch wachsen. Im Süden gibt es weniger Tau spendende Wolken und kaum Niederschläge. Dementsprechend findet sich hier kaum Grün auf dem kargen Vulkangestein.

Manche Feriengäste finden keinen Zugang zu dieser insgesamt sehr kargen Landschaft. Andere wiederum bringt Lanzarote immer wieder ins Staunen. Auf der ca. 60 km langen Nord-Süd-Achse reihen sich die unterschiedlichsten Landschaftsbilder perlengleich aneinander.
Hinter jeder Kurve wartet ein völlig neues, gigantisches Bild: bizarre, mit spitzen Lavafelsen durchsetzte Ebenen, sanfte, rötlich-braun schimmernde Kraterhügel, kurvige, von Felsen und Latschen gesäumte Pässe und weite Wüstenebenen. Im Norden leuchten hellgrüne Kakteenfelder, im Süden sind es Weinreben, die aus ihren Mulden aus Lavaasche spitzen. Und immer wieder führt der Weg durch kleine, verschlafene Dörfer, deren würfelartige Häuser an den ursprünglich arabischen Einfluss erinnern.
Auch der Atlantik zeigt sich immer wieder anders. Hier spielt er mit schwarzen Felsen und schleudert weiß schäumende Fontänen in den tiefblauen Himmel, dort plätschert er ruhig in weißen Sandbuchten und lässt seine Farben in allen nur denkbaren Blau- und Türkistönen spielen.

 
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