Die heilsame, kreative und aktive Seite der Insel Lanzarote
Wasserversorgung: Ein Appel zur Achtsamkeit

Lanzarote ist eine sehr niederschlagsarme Insel. Bis 1950 gab es wasserführende Stollen im Famara-Massiv, die heute allerdings nicht mehr genutzt werden können. Sinkende Grundwasserstände führten zu einer Versalzung der Stollen. Aber auch damals konnten sie nur 25% des Wasserbedarfs decken. Deshalb sammelten die Einheimischen Regenwasser in sog. "Aljibes" (Zisternen). Auch heute noch hat fast jedes Haus in ländlichen Gegenden ein Aljibe.  

Mit Einsetzen des Massentourismus mussten neue Lösungen gefunden werden, denn der Wasserbedarf stieg enorm. 1964 wurde östlich von Arrecife die erste Anlage zur Meerwasserentsalzung gebaut. Bis heute stammt der größte Teil des Süßwassers aus Entsalzungsanlagen. Ökologisch gesehen ist das ein Problem, denn die Anlagen arbeiten mit importiertem Erdöl.

Gehen Sie deshalb achtsam mit Süßwasser um!
Im Schnitt verbraucht jeder Tourist ca. 230 Liter pro Tag - die "Einheimischen" jdoch nur ca. 138 Liter. Auch Feriengäste sollte deshalb mit dem Wasser bewusst umgehen.

 
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